Palettengarderobe

Hallo Menschen!

Diesmal geht es darum, eine Palette in eine Garderobe zu verwandeln.

fertige Garderobe

Zuerst benötigt man natürlich eine normale Europalette. Man sägt die Palette am mittleren Brett entlang in zwei Teile. Für die Garderobe wird nur eine Hälfte der Palette benötigt. Anschließend sollte die Palette abgeschliffen werden, um spätere Verletzungen oder Beschädigungen der Kleidungsstücke zu vermeiden.

halbe Palette

Als nächstes werden Stangen montiert, an denen später Kleiderbügel aufgehängt werden können.

Bügelstangen

Dazu werden zunächst die Mitten der beiden Hohlräume ausgemessen und die Bretter an dieser Stelle durchbohrt. Anschließend können auf der Rückseite Versenkungen gebohrt werden, um Einschlagmuttern versenken zu können.

Versenkung für Einschlagmutter Versenkung mit Einschlagmutter

Auf der Vorderseite werden Hülsenmuttern verwendet und mit einem Kegelsenker versenkt eingebaut.

Versenkung mit Hülsenmutter

Für die Stangen werden Gewindestangen verwendet, die mit einem Schlauch mit passendem Durchmesser umhüllt werden. Dadurch werden später Verletzungen oder Beschädigungen durch das doch recht scharfe Gewinde vermieden.

Gewindestange

Die Muttern auf der Vorderseite werden nun hinter den Kleiderhaken versteckt.

Garderobe mit Kleiderhaken

Als Aufhängung werden zuerst auf der Rückseite Löcher auf halber Höhe des oberen Bretts gebohrt. Dieses wird durch ein zweites Loch darunter vergrößert. Um das zweite Loch sauber bohren zu können und dem Bohrer eine gewisse Führung zu geben, wird zuerst mit einem kleinen Bohrer vorgebohrt.

Aufhängung Teil 1 Aufhängung Teil 2 Aufhängung Teil 3

Anschließend wird ein Blechstreifen auf halber Höhe des oberen Lochs aufgeschraubt. In der Wand eingeschraubte Haken greifen später unter dieses Blech und halten die Garderobe.

Aufhängung komplett Aufhängung Übersicht

UUID Version 9: Push ID

Es handelt sich hier um (einen Entwurf|eine Idee|eine Spinnerei) von mir, nicht um einen offiziellen Standard!

Die 120 Bits einer Firebase Push ID werden auf die verfügbaren Bits einer UUID verteilt.

Aufbau einer Firebase Push ID:    ttttttttrrrrrrrrrrrr                 (base64 codiert)
Aufbau einer entsprechenden UUID: tttttttt-tttt-Xrrr-Yrrr-rrrrrrrrrrrr (base16 codiert)

Die IDs bestehen dabei aus den folgenden Elementen:

  • t: Timestamp (48 bit)
  • r: Zufallswert (72 bit)
  • X: Zeichen '9' (gespiegelt erinnert '9' an 'P' von Push ID)
  • Y: Zeichen '8' (freie Bits werden mit '0' belegt)

Man erhält damit eine alphabetisch sortierbare UUID, die mit dem Schema aus RFC 4122 kompatibel ist und den Wertebereich einer Firebase Push ID abbildet.

Firebase Push ID

Eine Firebase Push ID ist ein 20 Zeichen langer Identifikator, der 120 Bits an Information enthält, dezentral generiert werden kann und (nahezu) garantiert eindeutig ist. Eine Implementierung in JavaScript findet man hier: https://gist.github.com/mikelehen/3596a30bd69384624c11

Diese UID ist alphabetisch nach dem Erstellungszeitpunkt sortierbar. Sie besteht aus einem 48 Bit langen Zeitstempel (8 Zeichen, Millisekunden seit 1970-01-01) gefolgt von einer 72 Bit langen Zufallszahl (12 Zeichen). Sollten mehrere UIDs auf der selben Maschine in der selben Millisekunde erzeugt werden, kann die Zufallszahl inkrementiert werden, um die Sortierreihenfolge beizubehalten.
Der Binärwert wird dabei base64 codiert, mit einem web-sicheren, nach ASCII-Werten sortierten Alphabet:

-0123456789ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTU
VWXYZ_abcdefghijklmnopqrstuvwxyz

UUIDs

UUIDs (RFC 4122) sind Identifikatoren, die dezentral erzeugt werden können und deren Eindeutigkeit (nahezu) garantiert ist.

Format

Eine UUID besteht aus 8 Bytes (16 hexadezimalen Zeichen), die durch '-' in fünf Blöcke aufgeteilt werden.

aaaaaaaa-bbbb-Xccc-Yddd-eeeeeeeeeeee

Einige Bits haben dabei eine besondere Bedeutung:

  • Die vier Bits von X repräsentieren die Version der UUID.
  • Die drei most-significant Bits von Y repräsentieren die Variante. Die in RFC 4122 spezifizierte Variante ist 10xx.

nil

Bei der leeren UUID werden alle Bits auf '0' gesetzt.

00000000-0000-0000-0000-000000000000

Version 1: time based

Diese Version verwendet einen 60 Bit langen Zeitstempel (10tel Mikrosekunden seit 1582-10-15 UTC) in Kombination mit der Node-ID (MAC-Adresse des Systems) und einem Zähler. Um keine Informationen über das erzeugende System preiszugeben, kann anstatt der MAC-Adresse und des Zählers auch eine 62 Bit lange Zufallszahl verwendet werden.

Die einzelnen Blöcke der UUID beinhalten dabei:
a: Timestamp (niederwertige Bits)
b: Timestamp (mittelwertige Bits)
c: Timestamp (Bits mit höchster Wertigkeit)
d: Zähler
e: Node-ID

Version 4: random

Bei dieser Version der UUID enthalten alle verfügbaren Bits zufällige Werte. Damit ergibt sich eine 122 Bit lange Zufallszahl.